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Desktop Optimization Studie 2010

Eine aktuelle Studie in deutschen Großunternehmen


Kassel, den 31. März 2010 - Das Client- bzw. Desktop-Management ist ein heiß umkämpfter Markt, der aufgrund der heterogenen Unternehmensverhältnisse viel Potential für Verbesserung in sich birgt. Systeme und Infrastrukturen sind mit der Zeit gewachsen und schlimmstenfalls „gewuchert“. Diese Tatsache bewirkt unweigerlich, dass es über lange Zeit gesehen zu vielen Hindernissen und vor allem unvorhergesehen Ereignissen in Form von langen Desktop-Ausfallzeiten kommt.

Nicht selten sind IT-Verantwortliche überfordert mit der Entscheidung welche Software zum Einsatz kommen soll. Die Softwareevaluation beginnt häufig erst dann, wenn die Turbulenzen bereits ein zu großes Ausmaß angenommen haben. In Eile wird daher schnell zu einer Lösung von dem Anbieter gegriffen, der mit den größten Einsparpotentialen aufgrund einzelner TCO-Analysen winkt, die aber möglicherweise den Unternehmensanforderungen nicht entsprechen. Im Worst Case verlässt man sich auf Software-Eigenentwicklungen, um schnell und vermeintlich kostengünstig zur besten Lösung zu kommen.

Diese Gründe waren Anlass genug für eine breit angelegte Studie der techconsult GmbH. Dabei galt es nicht den Einzelfall zu überprüfen, sondern die Situation in Großunternehmen insgesamt zu analysieren. Anfang 2010 wurde daher eine telefonische Breitenbefragung bei über 80 Großunternehmen zum Thema Desktop-Management durchgeführt. Befragt wurden Unternehmen oberhalb dessen, was gemeinhin als mittelständisch bezeichnet wird.

„Alles aus eine Hand-Prinzip“ führt zu Kosteneinsparungen

Als Erkenntnis stellt sich in erster Linie eine Bestätigung der im Vorfeld postulierten Situation dar. Die Situation in deutschen Großunternehmen ist anhand dieser Studie als vielschichtig, äußerst heterogen und durchaus verbesserungswürdig einzustufen. Die vor der Studie aufgestellte Hypothese, dass viele heterogene SW-Lösungen zu einer suboptimalen Situation in Unternehmen führen, kann an dieser Stelle in verschiedenen Bereichen bestätigt werden. Insbesondere konnte bewiesen werden, dass das „alles aus einer Hand-Prinzip“ bzw. der Softwareeinsatz eines versierten kommerziellen Anbieters zu mitunter deutlichen Einsparungen führen kann. Um zu identifizieren, inwieweit die aktuelle Situation Verbesserungspotential in sich birgt, sollten final Nutzer eines durchgängigen Software-Sets gegenüber denen verglichen werden, die einen heterogenen Ansatz fahren. Ein thematisch und inhaltlich dafür passendes Paket stellt für diesen Vergleich das Microsoft Desktop Optimization Pack kurz MDOP dar. Dieses auf die Bedürfnisse heutiger Großunternehmen zugeschnittene Software-Paket enthält folgende sechs Technologien:

  • Microsoft Application Virtualization
  • Microsoft Asset Inventory Services
  • Microsoft Diagnostic and Recovery Toolset
  • Microsoft Advanced Group Policy Management
  • Microsoft System Center Desktop Error Monitoring
  • Microsoft Enterprise Desktop Virtualization

Suboptimale Verhältnisse durch SW-Eigenentwicklungen

Der häufige Einsatz von Eigenentwicklungen zum Deployment und Management der Desktop-Infrastruktur bedingt aus heutiger Sicht die suboptimalen Verhältnisse. Erwünschte Skaleneffekte bei zunehmender Desktopanzahl, die gleichwohl verringerte Zeit- und Kostenaufwendungen herbeiführen konnten auch vor diesem Hintergrund nicht belegt werden. In diesem Punkt wirken allem Anschein nach die häufig unübersichtlichen und durch viele Restriktionen geprägten Compliance-Richtlinien bzw. verketteten Infrastrukturen den theoretisch verfügbaren Potentialen entgegen.

Desktop-Virtualisierung als Kostenstopper im Desktop-Management und-Deployment

Der Trend zur Virtualisierung des kompletten Desktops könnte jedoch dazu führen, heterogene Hard- und Softwaregebilde zu überwinden und brachliegende Potentiale zu erschließen. Sofern sich dieser Trend – den Erwartungen entsprechend - durchsetzen wird, werden nicht nur Deploymentkosten weiter sinken, was sich bereits in der Gruppe der Nutzer des Microsoft MDOP-Elements-App-V (Applikationsvirtualisierung) feststellen ließ. Es werden auch Hardware- und Endanwenderkosten fallen. Die Hardwarekosten sinken jedoch erst auf längere Distanz gesehen, da viele Unternehmen keine auf Desktop-Virtualisierung ausgelegte Gesamtinfrastruktur vorweisen. Endanwenderkosten reduzieren sich aufgrund von isolierten Anwendungen bzw. Betriebssystemen, die durch das Sand-Box-Prinzip keine nennenswerten Inkompatibilitäten aufweisen werden. Darüber hinaus wird nicht nur das Management für die IT flexibler, sondern auch für den Anwender gebräuchlicher – unabhängig an welchem Gerät er sich einloggt. Dieser Trend spielt Microsoft mit den bereits heute gut aufgestellten und integrierbaren MDOP-Elementen in die Hand. Speziell das Thema Virtualisierung wird durch MDOP hervorragend adressiert.

Wie verhält es sich aber nun mit dem Kosten-und dem dahinter liegenden Zeitaufwand? Die Anlage der Studie war von vorn herein so konzipiert, den Vergleich von Anwendern der Microsoft Software Suite MDOP mit Nicht-MDOP-Anwendern zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist daher zu konstatieren, dass sich MDOP-Anwender im Vergleich zu Nicht-Anwendern besser stellen können. Diese Besserstellung drückt sich in Zeiteinsparungen beim Client- bzw. Desktop-Management aus, die zum Teil erheblich sind.


Abbildung 1: Kostenaufwendungen pro Desktop - MDOP-Einsparpotentiale

Bis zu 40% Kosteneinsparung je Desktop

In der zusammenfassenden Betrachtung der Kosten des Desktop-Managements lassen sich immerhin Einsparungspotentiale von knapp 40% pro Desktop durch MDOP erkennen. Für IT-Verantwortliche und Umsetzungsbeteiligte dürften vor allem die in der Studie betrachteten Teilbereiche des Desktop-Managements interessant sein.

Reduzierung des Desktop-Deployments um fast ein Drittel des Zeitaufwands

So ergibt sich unter anderem im Bereich des vollständigen Desktop-Deployments eine Reduzierung des Zeitaufwands je Desktop um fast ein Drittel der durchschnittlich benötigten Zeit. Selbst für das tägliche Management der Desktops können „MDOP-User“ nach der techconsult-Erhebung Zeitvorteile von knapp 16% realisieren.


Abbildung 2: Zeitaufwendungen pro Desktop - MDOP-Einsparpotentiale

Die vorhandenen deutlichen Einsparpotenziale von MDOP-Anwendern sprechen im Rahmen der techconsult-Analyse für das Microsoft-Angebot. Selbstverständlich muss dabei jeder IT-Verantwortliche zunächst seine individuelle Situation überprüfen. Die Studie bietet IT-Verantwortlichen vor diesem Hintergrund die Möglichkeit sich innerhalb ihrer Unternehmensgröße zu vergleichen. Dabei steht ihnen der benötigte Zeitaufwand je Desktop in diversen Bereichen des Desktop-Managements und Deployments als identifizierte Messgröße zur Verfügung. Die möglichen Einsparpotentiale sollten auf jeden Fall Anreiz genug sein künftig einen systemübergreifenden Blick zu wagen - speziell bei Großunternehmen mit mehr als 1.000 Clients.

Die „Desktop Optimization Studie 2010“ steht hier zum kostenlosen Download bereit


Autor:

Heiko Henkes Heiko Henkes
- Analyst -

techconsult GmbH


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